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Am Freitag d. 16. April 2009 gegen 17.30h begann mit etwas Verspätung für mehr als 40 Teilnehmer, Ausbilder und Betreuer aus acht versch. Ortsverbänden desLänderverbandes Küste das erste Stegebau-Seminar der THW Landesjugend Hamburg im Ortsverband Hamburg-Altona. Das unter der Nummer HH01 geführte Seminar wurde von der Landesjugendleitung in Zusammenarbeit mit der Ausbildergruppe Hamburg organisiert und mit der zusätzlichen Unterstützung aus den aktiven Einheiten des Ortsverbands durchgeführt. Ziel des Seminares war es, den Junghelfern und Betreuern den Aufbau und Einsatz von China- bzw. Trümmerstegen und Hängestegen zu vermitteln.
Der Erste AbendNach ein paar organisatorischen Dingen, bei denen jeder Teilnehmer seinen Lehrgangsausweis erhielt, begann das Seminar mit einer heiteren Vorstellungsrunde um sich untereinander erst mal kennenzulernen. Dabei war schon abzusehen, dass dieses Seminar spannend, witzig und kurzweilig werden würde. Nach einer kleinen Führung durch den Ortsverband, dem Betten bauen und einem Theorie-Vortrag war der erste Tag des Seminares schon fast geschafft, lediglich die Verladung des Materials für die Ausbildung am kommenden Tag stand noch an. Bei dem anschließenden leckeren Abendbrot klang dann der Abend in geselliger Stimmung aus. Gruppenbild vor dem Steg Der SamstagDer Samstagmorgen begann für die Funktionskräfte schon um 5.45h mit Versorgungsfahrten und Frühstücksvorbereitungen, damit dann pünktlich um 7.00h die Teilnehmer zum Frühstück geweckt werden konnten. So gestärkt konnte dann das Seminar an die Elbe verlegen, wo bei strahlendem Sonnenschein und leichtem norddeutschem Wind ideales Wetter herrschte. Hochmotiviert gingen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung durch die Ausbilder an die Einrichtung der Pausen- und Arbeitsbereiche und hissten natürlich gleich die blaue Flagge des Technischen Hilfswerkes am schönen Elbstrand. Den gesamten Vormittag über wurden dann Zweiböcke und Bretttafeln gebunden und für den späteren Zusammenbau bereitgestellt. Hierbei wurde vor allem auf eine fundierte Ausbildung im Bereich der Stiche und Bunde geachtet – einer der wichtigsten Aspekte beim Stegebau. All dies geschah vor den interessierten Augen zahlreicher Strandspaziergänger, was auch zu vielen erklärenden Gesprächen führte. Bis zum Mittagessen wurden dann auch alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen, so dass dann nach der ganz THW-typischen Einsatzverpflegung - Kartoffelsuppe mit ordentlich Würstchen, mit dem Aufbau des Steges begonnen werden konnte. Gruppenweise wurde nun Zweibock auf Zweibock aufgestellt und miteinander verbunden. Nach relativ kurzer Zeit stand so das Grundgerüst und wartete auf die Bestückung mit den als Laufwege dienenden Bretttafeln. Nach der Vollendung des Steges wurden dann die obligatorischen Fotos gemacht und auch ein wenig Freizeit in der Sonne genossen. Der anschließende Rückbau und die Verlegung zurück in den Ortsverband Altona gingen dann ebenso diszipliniert vonstatten wie der restliche Tag. Abends wurde bei Fußball und Grillen dann Kameradschaftspflege betrieben und langsam der Tag beschlossen. Um Mitternacht brachten die Ausbilder und Betreuer dem Geburtstagskind aus Niebüll noch ein Ständchen und den Geburtstagskuchen. Der Kreuzbund Der SonntagNoch vor Sonnenaufgang am Sonntagmorgen haben sich einige Teilnehmer aus Niebüll und Neumünster in der Küche eingefunden um spontan ihre Kameraden mit frischen, selbstgebackenen Brötchen zum Frühstück zu überraschen. Dies zeigte auch prompt Wirkung, der Brötchenduft lockte schon früh die ersten Helfer aus den Schlafsäcken. Gestärkt für den nächsten Abschnitt des Seminars gingen alle in den Hof. Nach einer kurzen Einweisung begannen die einzelnen Trupps mit dem Binden von Dreiböcken und Bretttafeln sowie dem Anschlagen der Drahtseile. Innerhalb kürzester Zeit war so ein Hängesteg von beachtlichen 20 Meter Länge gebaut. Währenddessen dekorierten die Betreuer die Tafel für das Mittagessen mit aus Servietten gefalteten Schiffchen- ganz in hanseatischer Tradition. Die Landesjugendleitung stand persönlich am Herd um für über 40 hungrige Helfer Frikadellen, Bratkartoffeln und Gemüse zu kochen. Nach dem Verzehr der weit über hundert Frikadellen und dem ganzen Geburtstagskuchen begann dann der Rückbau und das Saubermachen im Ortsverband. Damit neigte sich dann auch leider das Seminar dem Ende entgegen. Nachdem alle Räume durch die Ausbilder abgenommen wurden, trafen sich alle noch einmal im Hörsaal zum abschließenden Gespräch. Nach warmen Worten des Dankes und Abschiedes gab es dann noch langen Applaus für die herausragende Leistung der Ausbilder und Betreuer und die Lehrgangsunterlagen für die Teilnehmer. So endete dann das erste Stegebau-Seminar der Landesjugend Hamburg. Alles in allem ein lustiges und sehr lehrreiches Wochenende. Vielen Dank nochmal an alle Ausbilder, Betreuer und Funktioner sowie allen Teilnehmern für das große Engagement das dieses Seminar ausgemacht hat. Eure Landesjugendleitung Hamburg |